Vom Sonnenbrand und Platzregen

Hui, was ist nur dieses Wochenende los?!

Am Samstag steht, laut Peter, der lange Lauf an. 35km wollte er mich durch die Gegend scheuchen. Weil ich mich dann so darauf konzentriert habe, ja den Müll nicht zu vergessen, den ich mit runternehmen wollte, hatte ich was anderes vergessen: Sonnencreme.

Naja, denk ich mir. Es ist ja auch wolkig. Es ist ja auch Regen angesagt. Außerdem will ich nicht wieder die Treppen hoch – wird schon gehen! 

Schon nach 20km hatte ich mein Pulver verschossen. Es war schwül, es war unerträglich, die versprochenen Wolken und Regen blieben aus und ich konnte nicht mehr. Die letzten 5km gingen nur, mit einem Absenken der pace auf Spaziergängerniveau. Wenig spaßig. Zuhause ist mir dann das unvermeidliche aufgefallen: Ein knallroter Sonnenbrand auf den Schultern. Mmmmmhpf.

Den Rest des Nachmittags hab ich dann total entkräftet mit Lesen verbracht. Das war kein toller langer Lauf.

DSCN0043

Heute, am Sonntag, steht auf dem Greifschen Plan die pure Folter: 90 minuten lahm durch die Gegend traben. Umpppffffff. Letzte Woche hat mich das bereits beinahe umgebracht und einige Nerven gekostet. Langsames Traben ist nicht so mein Ding. Also…so gar nicht.

Heute hat dann der Himmel all seine Schleusen geöffnet. Um das Wetterchaos perfekt zu machen, ist es einfach mal 14° kälter als gestern. Großartig. Nachdem die “Was zieh ich nur an”-Frage geklärt war (unten kurz, oben lang) ging es raus in den Regen. Ich laufe gern bei Regen. Also…schnell. Während traben schon bei Sonnenschein eine Qual ist, ist es quasi unerträglich im Dauerregen. Ich hab innerlich vor mich hingegrummelt und genörgelt. Und war nach 90 Minuten nass bis auf die Haut und hoffnungslos durchgefroren wieder zuhause. Nein. Nicht meine Einheit.

Zu allem Überfluss macht mein Garmin auch noch Ärger. Er mag nicht mehr so richtig laden. Beim Übertragen braucht er auch manchmal 4-5 Anläufe. Aber am schlimmsten ist das Laden. Während des Laufens meinte er, die Anzeige “Battery low” wäre wichtiger als mein Puls. Aber als ich ihn dann zuhause mit Energie füttern wollte, meinte er die Batterie wäre voll und müsse nicht geladen werden. Kurz nach dem Abziehen von der Nabelschnur ging das “Battery low” Gequängel wieder los.

Ich hab jetzt eine bestimmte Position gefunden, in der er tatsächlich lädt (juchu). Aber die kleine Erschütterung (zum Beispiel durch meine zierliche Person) führt dazu, dass er die Verbindung wieder verliert.

Ich habe diese Probleme mit der Uhr schon seit ich sie habe. Aber während es zu Beginn selten vorkam und eher eine Ausnahme war, wird es momentan zur Regel. Das kostet schon einige Nerven. Gmmmmmpffff.

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3 pensieri su “Vom Sonnenbrand und Platzregen”

  1. Liebe Cornelia,

    da hast Du ja zwei harte Trainingsläufe hinter Dir, wobei für mir die 90 min Dauerregen sicher noch bekömmlicher gewesen wären als 35 subtropische Kilometer.

    Wie alt ist Dein Garmin inzwischen? Vielleicht ist es ja mal wieder Zeit für einen neuen 😀

    Liebe Grüße
    Volker

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    1. Hallo Volker,
      ja, der Regen hätte dir wohl zugesagt. 😀 Ich persönlich mag Regen nur, wenn ich schnell genug unterwegs sein darf, um nicht vollkommen ausgekühlt wieder zuhause anzukommen. Aber was solls. Heute regnets nämlich munter weiter und es stehen nochmal 15km LDL auf dem Plan. Was man nicht alles tut für die Lungenentzündung äääääh die Bestzeit.
      Der gute Garmin ist erst knapp über ein Jahr alt. Also sollte er eigentlich noch einige Kilometer durchhalten… So wirklich billig sind Garmin und Konsorten ja leider doch nicht. Mmmhpf.
      Liebe Grüße!
      Cornelia

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